Apollofalter

Parnassius apollo

Die schwarz gerandeten roten Augenflecken mit weißem Kern auf den Hinterflügeln machen den Apollofalter unverwechselbar. Nach der Paarung trägt das Weibchen am Hinterleib ein vom Männchen gebildetes Begattungszeichen, die Sphragis, das weitere Paarungen verhindert.

Gruppe
Ritterfalter
Aufnahmen
4
Aufgenommen
2024

Steckbrief: Apollofalter

Familie
Ritterfalter (Papilionidae)
Spannweite
ca. 60–88 mm
Lebensraum
Sonnige Kalkschuttfluren, Geröllhalden und Felshänge der Hoch- und Mittelgebirge, gelegentlich Magerrasen mit Fetthenne; in Deutschland nur noch an wenigen Reliktstandorten wie dem unteren Moseltal.
Nahrung
Die Raupen fressen an Fetthennen, in Mitteleuropa vor allem an der Weißen Fetthenne; die Falter saugen Nektar bevorzugt an Disteln und Flockenblumen.
Jahreslauf
Eine Generation; Flugzeit etwa Ende Mai bis Ende August. Der einzelne Falter lebt nur zwei bis drei Wochen, die lange Flugzeit ergibt sich aus unterschiedlich langer Puppenruhe.

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