Bartgeier
Gypaetus barbatus
Seine rostrote Unterseite ist nicht angeboren: Der Bartgeier färbt sein Gefieder selbst, indem er in eisenoxidhaltigem Schlamm oder Wasser badet. In den Alpen war er im 20. Jahrhundert ausgerottet und wird seit 1986 erfolgreich wieder angesiedelt.
- Gruppe
- Greifvögel
- Aufnahmen
- 3
- Aufgenommen
- 2025
Steckbrief: Bartgeier
- Familie
- Habichtartige (Accipitridae)
- Größe
- ca. 94–125 cm
- Spannweite
- ca. 2,3–2,9 m
- Gewicht
- ca. 4,5–7 kg
- Lebensraum
- Hochgebirge mit steilen Felswänden für Horst und Knochenbruch sowie offenen alpinen Matten und Weiden zur Nahrungssuche.
- Nahrung
- Aas und vor allem Knochen verendeter Tiere; zu große Knochen lässt er aus der Luft auf Felsplatten fallen, um sie zu zerschlagen.
- Jahreslauf
- Standvogel, ganzjährig im Gebirge zu sehen; die Brut beginnt mitten im Winter.