Bienenfresser

Merops apiaster

Eine gefangene Biene schlägt der Bienenfresser auf der Sitzwarte mehrmals kräftig gegen die Unterlage, bis sich ihre Giftdrüse entleert hat – erst dann wird sie verschluckt. In Deutschland galt die farbenprächtige Art Ende der 1980er-Jahre als verschwunden; seither ist sie zurückgekehrt und hat so stark zugenommen wie kaum ein anderer Brutvogel.

Gruppe
Singvögel
Aufnahmen
2
Aufgenommen
2019

Steckbrief: Bienenfresser

Familie
Spinte (Meropidae)
Größe
ca. 25–29 cm (inkl. Schwanzspieße)
Spannweite
ca. 36–40 cm
Lebensraum
Warme, offene Landschaften mit Steilwänden aus Löss, Sand oder Lehm – auch in Kies- und Sandgruben –, in die er seine Brutröhren gräbt.
Nahrung
Größere Fluginsekten, vor allem Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen, dazu Libellen, Heuschrecken und fliegende Käfer – fast immer im Flug gefangen.
Jahreslauf
Langstreckenzieher: Bei uns etwa von April/Mai bis September, den Winter verbringt er in Afrika, vor allem von Westafrika bis Angola.

Mehr erfahren: NABU · Wikipedia